Alle Artikel in: Fotografie

Milchstraße bei Neumond

Der Nachthimmel mit der Milchstraße ist absolut faszinierend, ich könnte stundenlang nach oben schauen. Selbst hier auf der Nordhalbkugel, wo die Milchstraße nicht immer so großartig sichtbar ist wie auf der Südhalbkugel lohnt es sich. Das schmale Band ist immer da, aber nur schwer zu erkennen. Das mit bloßem Auge gut sichtbare Zentrum der Milchstraße zeigt sich nicht immer. Hierfür braucht es etwas Planung. Die letzten Nächte war Neumond und die Gelegenheit, am Wochenende den Schlaf einer durchwachten Nacht nachzuholen, musste genutzt werden.

Bäume im Porträt

Bäume sind besondere Fotoobjekte. Sie haben ihren eigenen Charakter, der sich nicht immer sofort erschließt. Umso schöner ist die Herausforderung, sie aussagekräftig ins Bild zu bekommen. Für ein Fotoprojekt meines Arbeitgebers habe ich sieben verschiedene Bäume zwischen Schwarzwald und Hainich fotografiert. Sie zieren die Titelseiten der Geschäftsberichte der SV SparkassenVersicherung. 

In die Sonne: Rapsblüte im Abendrot

Direkt in die Sonne zu fotografieren widerspricht einer der Grundregeln in der digitalen Fotografie. Denn dadurch brennt das Bild an der Stelle aus, es ist nur noch eine weiße Fläche, die keinerlei Farbinformationen mehr enthält. So weit so gut. Der Sensor hat zum einen zu wenig Dynamikumfang, zum anderen ist die Sonne auch dann noch sehr hell, wenn sie schon sehr schräg am Himmel steht. Und so ist entweder ein weißer Fleck auf dem Bild oder der Rest des Bildes säuft im Dunkel ab. Verlaufsfilter können helfen, aber je nach Intensität der Sonne ist das nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Das wär’s an sich für Out of Camera. Oder fällt jemandem noch etwas ein? Die Sonne aus dem Bild zu lassen, gilt nicht 😉

Blaue Wolke: Die wundervolle Wisteria

Wisteria, auch Blauregen oder Glyzinien genannt sind wilde Gehölze. Sie wachsen schnell und stark. Die Triebe werden bis zu 30 Meter lang und verholzen zügig. Die Stämme sind so stark, dass sie locker Verankerungen aus der Wand reißen oder Stützen zu Holzbruch zerdrücken. Einmal im Jahr blühen sie April/Mail in prächtigen langen Rispen in blau oder weiß. Der Duft ist sehr stark. Oft gibt es eine schwächere Nachblüte. Die Samenkapseln sind sehr lang und etwas gepelzt und sie hängen an langen Stielen. Das sieht den ganzen Winter über interessant aus.

Nicht selbsterklärend – Photoshop ist wie Excel für Designer

Photoshop kann alles, nur zu wissen, wie es geht, ist wenig selbsterklärend. Also so eine Art Excel für Designer und Fotografen. Aus Büchern zu lernen, ist mir bei Photoshop nicht so gut gelungen, wie bei Lightroom. Die Vielzahl der Funktionen ist einfach zu unübersichtlich. Immer wenn ich mir eine Funktion beigebracht hatte, kamen etwa 20 neue Fragen. Ein Fass ohne Boden und Gesuche ohne Ende nach der Lösung. Ein sehr unökonomischer Workflow, der dringend verbessert gehörte. Daher habe ich mich endlich aufgerafft, einen Photoshop-Workshop zu besuchen.

Kleine Wunder: Die Welt auf Makro

Mit dem Makro unterwegs zu sein, ist ein seltsames Gefühl. Der Blick ist ein anderer, plötzlich sieht man Sachen, die vorher schlichtweg nicht existent waren. Selbst ein schon oft begangener Weg  wird plötzlich zum Trip in andere Welten. Überall Aliens und fremdartige Lebensformen. Gerade im Herbst, wenn der Boden mit verschiedensten Pilzen bedeckt ist und der Nebel sich im Wald fängt.

Alle Wetter auf der Isle of Skye: Fotos im Regen

Ein bisschen Pech hatten wir mit dem Wetter in den sieben Tagen auf Skye, es stürmte immer wieder und regnete so heftig, dass es uns fast von der Straße spülte und wir durch braunen Torfmatsch waten mussten. Nicht immer riss es so auf, dass auch mal die Sonne durchkam. Und so zeige ich Euch heute, was auch bei Mistwetter und Sturm geht und warum Skye dann immer noch schön ist. Für das Titelbild habe ich mich gegen Wind  und Sprühregen gelehnt. Die Schreie der Graugänse mischten sich mit dem Rauschen des Windes und der Wellen, eine tolle Atmosphäre.