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Der botanische Garten in San Francisco

Je nachdem, wo sich der botanische Garten befindet, sind die Pflanzen andere.  Daher liebe ich botanische Gärten. In San Francisco war ich bisher bei jedem Besuch dort, denn hier wachsen Pflanzen im Freiland, die es bei uns nur im Gewächshaus gibt. Der Garten ist sehr groß und liegt im Golden Gate Park, also auf der Seite der Berge, an denen sich der häufige Nebel fängt. Hier beginnt der flachere Teil San Franciscos, der sich bis zum Pazifik erstreckt. Das Nebelklima ermöglicht es, viele Pflanzen aus Regenwald-Bedingungen zu halten. So wie Hedychium gardnerianum, auch Kahili Ginger genannt im Titelbild, der einen mit unglaublichem Duft umhüllt. Eröffnet im Jahr 1940 hat man bereits schon seit dem Jahr davor eine Sammlung von Magnolia aufgebaut. Insgesamt 100 Magnolien in 55 Arten und 31 Hybriden blühen  jedes Frühjahr zwischen Ende Januar und März und sind eine der Attraktionen. Die gesamte Anlage ist gegliedert in verschieden Erdteile und Landschaften, von den mesoamerikanischen Regenwäldern über Asien bis hin zu Südafrika. Insgesamt 8000 verschiedene Pflanzen sind dort vertreten, da brauche ich noch ein paar …

Der lange Flug

Einen langen Flug finde ich immer anstrengend, nun ja, ich kenne nur Economy. Meine letzten Erfahrungen mit KLM/Delta waren schon gut, daher habe ich die Airline gewählt. Das hat sich auch diesmal wieder bestätigt. Und ich hatte Glück: Da ich alleine unterwegs war durfte ich ohne Aufpreis auf einen tollen Plätze mit Beinfreiheit umziehen, da andere nebeneinander sitzen wollten. Also: Fensterplatz mit Beinfreiheit und sensationelle Ausblicke über Grönland und die Weiten Kanadas.

Schlosspark mit asiatischem Einschlag

Der Schlosspark Dennenlohe liegt samt Schloss in Mittelfranken, in einer reizvollen, leicht geschwungenen Landschaft. Bekannt ist der Park wegen seiner Rhododendron-Sammlung. Das war auch der Grund, weshalb Christine Bahlo das Treffen der Helleborus-Fachgruppe der GdS (Gesellschaft der Staudenfreunde e.V.) dort organisiert hat. Es war ein schönes Wiedersehen mit vielen Mitfahrern bei unserer Reise im Februar. Samentausch war auch angesagt und so okkupierten wir nach dem Mittagessen einen Tisch, der mit den abgeschnittenen Blüten mit den angesetzten Samen. Eine besondere Freude war es mir, Markus und Wolfgang endlich persönlich kennen zu lernen, mit denen ich schon ein paar Jahre über Facebook verbunden bin.

Blaue Wolke: Die wundervolle Wisteria

Wisteria, auch Blauregen oder Glyzinien genannt sind wilde Gehölze. Sie wachsen schnell und stark. Die Triebe werden bis zu 30 Meter lang und verholzen zügig. Die Stämme sind so stark, dass sie locker Verankerungen aus der Wand reißen oder Stützen zu Holzbruch zerdrücken. Einmal im Jahr blühen sie April/Mail in prächtigen langen Rispen in blau oder weiß. Der Duft ist sehr stark. Oft gibt es eine schwächere Nachblüte. Die Samenkapseln sind sehr lang und etwas gepelzt und sie hängen an langen Stielen. Das sieht den ganzen Winter über interessant aus.

Der Hermannshof im April: Gehölze

Der zweite Teil der April-Serie hat die Gehölze im Hermannshof zum Thema. Hier gibt es viele besondere Bäume und Sträucher. Ich hatte bereits geschrieben, dass die Magnolien Anfang April so wunderbar blühen, vor allem die große soulangeana „Lennei Alba“ in der Mitte des großen Rasens. Ausladend und prächtig beherrscht sie zu dieser Zeit das Bild. Sie wurde 1888 gepflanzt, um die gleiche Zeit wurde auch die prächtige denudata vor der Villa gesetzt. 

Der Hermannshof im April: Narzissen

Zweimal im Abstand von drei Wochen war ich im April im Hermannshof und habe viel mitgebracht. Drei Tage hintereinander gibt es jetzt Fotos pur, denn ich habe noch etwas nachzuholen. Natürlich gibt es viele Zwiebeln zu dieser Jahreszeit, aber auch die blühenden Gehölze sind besonders. Anfang April beherrschten ganz klar die Magnolien und Cornus das Bild. Ende April sind es Cercis (Judasbaum), Davidia (Taschentuchbaum) und natürlich die Wisteria. Der Wisteria widme ich aber einen extra Beitrag – Ihr werdet verstehen, warum. Doch der Reihe nach. Starten wir mit den Narzissen und frühen Tulpen.

Zwiebeln im Garten: Tulpen und Narzissen

Zwiebeln liebe ich – vor allem in der Erde. Nach Krokussen und Schneeglöckchen kommen im Vorfrühling die Tulpen und Narzissen. Früher konnte ich mit Tulpen im Garten nicht so viel anfangen, aber mittlerweile gefallen mir die bunten Bilder gut, die sich mit ihnen zaubern lassen. Bei mir im Garten ist es allerdings nicht so bunt, zu dieser Zeit jetzt blühen rosa, später dann rot und orange-Töne. Aber vor allem keine der wild gemusterten oder gekräuselten Sorten. Ich hatte mal eine, aber die kam so schlecht wieder, dass ich gerne darauf verzichte. So schön es ist, jedes Jahr neue Zwiebeln zu kaufen, so teuer ist es. Und lästig auch, wenn ich in den im Frühherbst noch vollen Beeten herumbuddeln muss. Also mussten Tulpen her, die halten und zuverlässig Tochterzwiebeln bilden, die blühen. Meine frühen Tulpen Zuerst, also noch zu Zeiten der späten Krokusse, blühen Tulipa humilis, eine Wildtulpenart, sowie eine greigii-Sorte, die ich aus den verschiedenen Ecken im Garten gerettet habe. Die frühen kaufmannia-Tulpen habe ich noch nicht, aber hier könnte ich mir durchaus noch etwas vorstellen. Im …

Spitzen und Badeschaum – Magnolien und Kirschen in Blüte

Üblicherweise bin ich alleine zum Fotografieren, auch wenn ich Blümchenbilder mache, wie jetzt zur Blüte der Magnolien und Kirschen. So war es eine Ausnahme, am vergangenen Wochenende zu zweit unterwegs zu sein. Jürgen und ich hatten im vergangenen Jahr gemeinsam am Makro-Kurs bei Pierre Johne teilgenommen und uns zum gemeinsamen Fotografieren verabredet. Ziel waren die Gärten der Universität Hohenheim. Die Gärten liegen auf der Filderebene am südlichen Rand von Stuttgart und ich habe bereits hier darüber geschrieben.