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Der lange Flug

Einen langen Flug finde ich immer anstrengend, nun ja, ich kenne nur Economy. Meine letzten Erfahrungen mit KLM/Delta waren schon gut, daher habe ich die Airline gewählt. Das hat sich auch diesmal wieder bestätigt. Und ich hatte Glück: Da ich alleine unterwegs war durfte ich ohne Aufpreis auf einen tollen Plätze mit Beinfreiheit umziehen, da andere nebeneinander sitzen wollten. Also: Fensterplatz mit Beinfreiheit und sensationelle Ausblicke über Grönland und die Weiten Kanadas.

Julia Pfeiffer Burns State Park: McWay Waterfall

Vorbereitung auf drei Monate Reise

Die Phase der Vorbereitung war sehr lang, ich wollte mir bewusst Zeit lassen. Klar war nur, was ich unbedingt sehen wollte, nämlich Yellowstone National Park und die Pazifikküste, und dass ich alleine mit dem Camper unterwegs sein wollte. Und dass ich genug Zeit für die Familie haben wollte. Dafür gab es einiges zu tun, was ich Euch hier erzähle. Es war wirklich einiges, daher ist der Blogbeitrag heute ein sehr langer mit vielen Tipps und Hinweisen, die Ihr für Eure Vorbereitung einer größeren Reise vielleicht auch nutzen könnt. Lasst es mich wissen!

82 Tage meines Lebens

Vor mir liegen 82 Tage meines Lebens voller Abenteuer. Ich habe mich entschlossen, drei Monate Auszeit zu nehmen, weil ich seit einiger Zeit fühle, dass mir ein Wochenende zur Erholung nicht mehr ausreicht. Weil ich merke, dass gesundheitliche Probleme auftauchen, die sich im laufenden Galopp des Alltags nicht lösen lassen. Und weil ich merke, wie schwer es mir fällt, abzuschalten. Das ist sicherlich in meinem Job ein Berufsrisiko, aber ich habe vor, meinen Beruf noch viele Jahre gesund auszuüben. Schließlich macht er mir Spaß und ich habe das Gefühl, das Richtige zu tun. Alles zusammen sind das gute Gründe, mich auf den Weg zu machen und für Freiraum zu sorgen.

Milchstraße bei Neumond

Der Nachthimmel mit der Milchstraße ist absolut faszinierend, ich könnte stundenlang nach oben schauen. Selbst hier auf der Nordhalbkugel, wo die Milchstraße nicht immer so großartig sichtbar ist wie auf der Südhalbkugel lohnt es sich. Das schmale Band ist immer da, aber nur schwer zu erkennen. Das mit bloßem Auge gut sichtbare Zentrum der Milchstraße zeigt sich nicht immer. Hierfür braucht es etwas Planung. Die letzten Nächte war Neumond und die Gelegenheit, am Wochenende den Schlaf einer durchwachten Nacht nachzuholen, musste genutzt werden.

Bäume im Porträt

Bäume sind besondere Fotoobjekte. Sie haben ihren eigenen Charakter, der sich nicht immer sofort erschließt. Umso schöner ist die Herausforderung, sie aussagekräftig ins Bild zu bekommen. Für ein Fotoprojekt meines Arbeitgebers habe ich sieben verschiedene Bäume zwischen Schwarzwald und Hainich fotografiert. Sie zieren die Titelseiten der Geschäftsberichte der SV SparkassenVersicherung. 

Hamburg von oben

Letzte Woche kamen mehrere Zufälle zusammen und so hatte ich die Gelegenheit, einen wunderbaren Sonnenaufgang in  Hamburg von oben zu erleben – und zu fotografieren. Ich will euch gar nicht mit Details langweilen, denn es gibt einfach nur drei bunte Bilder zum Schauen. Im Titelbild ist die blaue Stunde um zehn vor sechs zu sehen. Am Himmel zarte Farbtöne, auch ein bisschen rosa und pink.

Stimmungen in Potsdam

Wie im letzten Jahr führte mich die Garten-Aktion im Karl-Foerster-Garten nach Potsdam. Es muss nicht immer Sansoucci sein, Potsdam hat auch so genug zu bieten. Die niedrige Straßenbebauung hat einen besonderen Charme, aber auf den großen Plätzen stehen beeindruckende Gebäude – alle schön renoviert. Am Alten Markt steht die Nikolaikirche, in den 1830er Jahren von dem berühmten Friedrich Schinkel erbaut. Sie macht einen sehr modernen Eindruck, auch im Innenraum. Sie wurde im 2. Weltkrieg schwer zerstört und erst viel später wieder aufgebaut. Derzeit ist sie innen eine Baustelle. Der Turm der Nikolaikirche lässt sich besteigen und gibt einen Blick über die Stadt.

Gartenreise im Winter nach Belgien: Galanthus

Was blüht noch um diese Jahreszeit – die Galanthus (Schneeglöckchen)! Um die zarten weißen Blümchen hat sich in den letzten Jahren ein wahrer Hype entwickelt. Natürlich hatte dieser in England seinen Ursprung – dort gibt es Snowdrop-Festivals en masse. Aber auch auf dem europäischen Festland finden die Zwiebelgewächse immer mehr Freunde. Und so war der dritte Schwerpunkt unserer Reise den Galanthus gewidmet. Das war für mich als bekennenden Zwiebelpflanzen-Fan natürlich ein wirklicher Höhepunkt.