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Sommer auf dem Feld

Schon oft habe ich von der B 464 aus über das Feld ins Land geschaut und so manchen schönen Sonnenuntergang gesehen. Immer mal wollte ich mir das mal mit der Kamera anschauen, was die Szene fotografisch hergibt. So bin ich schließlich doch einmal losgezogen und herumspaziert.

In die Sonne: Rapsblüte im Abendrot

Direkt in die Sonne zu fotografieren widerspricht einer der Grundregeln in der digitalen Fotografie. Denn dadurch brennt das Bild an der Stelle aus, es ist nur noch eine weiße Fläche, die keinerlei Farbinformationen mehr enthält. So weit so gut. Der Sensor hat zum einen zu wenig Dynamikumfang, zum anderen ist die Sonne auch dann noch sehr hell, wenn sie schon sehr schräg am Himmel steht. Und so ist entweder ein weißer Fleck auf dem Bild oder der Rest des Bildes säuft im Dunkel ab. Verlaufsfilter können helfen, aber je nach Intensität der Sonne ist das nur ein Tropfen auf dem heißen Stein. Das wär’s an sich für Out of Camera. Oder fällt jemandem noch etwas ein? Die Sonne aus dem Bild zu lassen, gilt nicht 😉

Spitzen und Badeschaum – Magnolien und Kirschen in Blüte

Üblicherweise bin ich alleine zum Fotografieren, auch wenn ich Blümchenbilder mache, wie jetzt zur Blüte der Magnolien und Kirschen. So war es eine Ausnahme, am vergangenen Wochenende zu zweit unterwegs zu sein. Jürgen und ich hatten im vergangenen Jahr gemeinsam am Makro-Kurs bei Pierre Johne teilgenommen und uns zum gemeinsamen Fotografieren verabredet. Ziel waren die Gärten der Universität Hohenheim. Die Gärten liegen auf der Filderebene am südlichen Rand von Stuttgart und ich habe bereits hier darüber geschrieben.

Winter in voller Pracht – Genieße den Tag

Den Winter liebe ich. Na ja, eigentlich liebe ich alle Jahreszeiten, weil jede für sich besonders ist. Im Winter aber gibt es Schnee – und ich kann skifahren gehen. Das begeistert mich jedes Jahr aufs Neue. Und der Schnee gibt der dunklen Jahreszeit ein unglaubliches Licht. Es ist strahlend hell, licht, und erzeugt eine schwebende Landschaft. Oft steht ein Hauch über der Landschaft, nicht so undurchsichtig wie Nebel, sondern eher ein zarter Schleier, er schafft eine räumliche Tiefe.

Winter-Sonnenaufgang mit Nebel

Kalter Sonnenaufgang

Ein Sonnenaufgang im Winter ist ganz besonders, der Farbkontrast zwischen warmen und kalten Tönen an einem sehr kalten Tag ist fantastisch. Und da ich die Tage endlich dazu gekommen bin, meine Kamera wieder in die Hand zu nehmen, gibt es natürlich Fotos!

Kleine Wunder: Die Welt auf Makro

Mit dem Makro unterwegs zu sein, ist ein seltsames Gefühl. Der Blick ist ein anderer, plötzlich sieht man Sachen, die vorher schlichtweg nicht existent waren. Selbst ein schon oft begangener Weg  wird plötzlich zum Trip in andere Welten. Überall Aliens und fremdartige Lebensformen. Gerade im Herbst, wenn der Boden mit verschiedensten Pilzen bedeckt ist und der Nebel sich im Wald fängt.

Blick zum Feldberg kurz vor Sonnenaufgang

Ein Sommer-Sonnenaufgang im Schwarzwald

Einen Sonnenaufgang zu genießen, ist für mich eine besondere Freude. Es heißt nämlich, dass ich es rechtzeitig aus dem Bett geschafft habe und im richtigen Moment an einem wunderbaren Platz war, ungestört von Dächern, Wald oder Strommasten. Auf dem Belchen gibt es das nicht. Allerdings steht vor dem Genuss eine klitzekleine Anstrengung in Form von 300 Höhenmetern zu Fuß – nachts mit der Stirnlampe.

Sommer-Sonnenuntergang auf dem Feld

Ein Sonnenuntergang ist am schönsten, wenn er unerwartet kommt. Der Abend sah schon nach Grau in Grau aus, als ich auf dem Weg nach Hause war. Aber plötzlich tat sich mir dieses Bild auf: Die Sonne stand mit den Wolken wie eine riesige orangegoldene Metallfläche über der Landschaft. Schnell habe ich mir einen Parkplatz gesucht, von dem aus ich loslaufen konnte – Zeit ist kostbar in solchen Momenten.

Kloster Bebenhausen

Das Kloster, das Schloss und Landtag war

Das Kloster Bebenhausen liegt in einem verträumten Tal am Südrand des Schönbuch. Bebenhausen ist ein beliebtes Ausflugsziel, weil die Klosteranlage sehr gut erhalten und ausgezeichnet gepflegt ist und der Ort darum herum einen puppigen Fachwerkcharme ausstrahlt. Gestern war es heiß und klar – als Fotograf lässt man die Kamera da lieber zu Hause. Mit Polfilter ging es dann aber auch draußen im Klosterhof. Im Kreuzgang wurde für ein Konzert geprobt, das war eine fröhliche musikalische Begleitung  unserer Besichtigung. Zum Fotografieren muss ich aber wiederkommen, wenn es leerer ist, denn liebe ich Kreuzgänge… Die schräg stehende Sonne zauberte in den Gebäuden ein warmes Licht, das die sehr schönen Wand- und Deckenmalereien gut zur Geltung kommen ließ. Zu Hause habe ich die Fotos dann entsättigt, was ihnen den besonderen Charme des Blicks in die Vergangenheit gibt. Das Titelbild ist in Schwarz-Weiß umgewandelt, mit dem knallblauen Himmel in der richtigen Tiefe. In den über 800 Jahre seines Bestehens hatte die Klosteranlage eine wechselhafte Geschichte. Nach den Prämonstratensern folgten die Zisterzienser, dann die die Umwidmung zur evangelischen Klosterschule nach der Reformation. Nach einigem Hin und Her war es Anfang …

Im Wald unterwegs

Wald übt eine besondere Faszination auf mich aus. Diese fotografisch einzufangen ist schwer. Manchmal sieht man buchstäblich den Wald vor lauter Bäumen nicht und die Masse der Blätter erschlägt einen fast. Aber es ergeben sich wunderbare Lichtreflexe, wenn die Sonne durchscheint. Eine Steilvorlage für das Helios 44, allerdings nur für schnelle Fotografen. Die Sonne wandert zügig und das Licht verändert sich stetig, Wind und Wolken treiben ihr Spielchen – manchmal reicht es nicht einmal dazu, das Motiv zu finden und scharf zu stellen. Das Helios hat ja schon so 40 Jährchen auf dem Buckel und muss daher manuell scharf gestellt werden. Bei f 2,0 und praktisch keiner Schärfentiefe ist das eine Herausforderung, denn Blende 2,0 ist ein Muss, da sich nur so das schöne swirling Bokeh zeigt. Aber auch am Boden finden sich interessante Motive. Im dichten Wald ist es allerdings so dunkel, dass die Objektive lichtstark sein müssen und die Kamera einen so guten und großen Sensor haben sollte, dass auch bei höheren ISO nicht zu viel Rauschen entsteht. Stativ ist eine Alternative, aber …