Garten
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Schlosspark mit asiatischem Einschlag

Der Schlosspark Dennenlohe liegt samt Schloss in Mittelfranken, in einer reizvollen, leicht geschwungenen Landschaft. Bekannt ist der Park wegen seiner Rhododendron-Sammlung. Das war auch der Grund, weshalb Christine Bahlo das Treffen der Helleborus-Fachgruppe der GdS (Gesellschaft der Staudenfreunde e.V.) dort organisiert hat. Es war ein schönes Wiedersehen mit vielen Mitfahrern bei unserer Reise im Februar. Samentausch war auch angesagt und so okkupierten wir nach dem Mittagessen einen Tisch, der mit den abgeschnittenen Blüten mit den angesetzten Samen. Eine besondere Freude war es mir, Markus und Wolfgang endlich persönlich kennen zu lernen, mit denen ich schon ein paar Jahre über Facebook verbunden bin.

Schloss Dennenlohe

Ein großer Park

Die Mauer um den Garten ist mit einem runden Tor durchbrochen, das in den Park führt, das ihr im Titelbild seht. Das ergibt wundervolle Durchblicke. Nicht nur an dieser Stelle hat der Schlosspark einen stark asiatischen Einschlag. Eine rote Brücke führt über einen Wasserlauf. Dieser verbindet den kleinen, mit Krebsscheren bedeckten Teich mit dem großen Mühlenweiher. 

Rhododendron am Teich mit dem runden Tor.

Entlang dem großen Weiher zieht sich ein Weg, der über Stege, Hängebrücken und Trittsteine. Überall stehen kleine japanische Lampen und Statuen. Und überall sind Rhododendren gesetzt – alle möglichen Sorten in den verschiedensten Farben und Formen. 

Teich mit japanischer Lampe

Charmant ist auch die Steinbrücke mit dem Blick auf die Gras-Arena. Der Wasserweg zum großen Teich ist mit kleinen künstlichen Inseln angelegt. Die Grasarena wird bespielt mit Veranstaltungen, Theater und Musik.

Folgt man dem Weg am Ende des Teiches, so kommt man zu einer kleinen Anhöhe mit einem Tempel, den die Süsskinds in Bhutan eigens anfertigen ließen. Die im Wind flatternden Gebetsfahnen ergeben ein sehr stimmungsvolles Bild. Dort ist fast das Ende des großen Schlossparks, in dem immer weiter gebaut wird. 

Bhutan-Tempel im Schlosspark Dennenlohe

Nach erfüllten schönen Stunden im Park ging es die 190 Kilometer wieder zurück nach Hause. Kaum einen Ort weiter stieß ich auf die folgende Szenerie, an der ich natürlich nicht ohne ein paar Fotos vorbeifahren konnte.

Wolkenszenerie am Abend

 

1 Kommentare

  1. Susanne Schleuter sagt

    Schöne Bilder, Silvia, besonders der Tempel, den ich ja aus zeitlichen Gründen nicht mehr sehen konnte. Dieser Park ist immer eine Reise wert!

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