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Sommer auf dem Feld

Schon oft habe ich von der B 464 aus über das Feld ins Land geschaut und so manchen schönen Sonnenuntergang gesehen. Immer mal wollte ich mir das mal mit der Kamera anschauen, was die Szene fotografisch hergibt. So bin ich schließlich doch einmal losgezogen und herumspaziert.

Sonnenuntergang im Gerstenfeld – mit Verlaufsfilter

Technisch ist die Herausforderung die übliche: Gegenlicht, heller Himmel und dunkler Vordergrund – was das Auge aber so natürlich nicht sieht.  Damit die Fotos so aussehen, wie ich die Landschaft gesehen habe, musste also die Technik herhalten. Zum einen natürlich meine geliebten Verlaufsfilter, zum anderen aus mehreren Fotos zusammengesetzte Bilder. Alles natürlich mit Stativ aufgenommen.

Nach Sonnenuntergang kommt das blaue Licht – ein HDR aus drei verschiedenen Belichtungsstufen

Ich habe zwei Varianten eingesetzt: Ein HDR, also drei verschieden belichtete Fotos, oder mehrere Fotos per Photoshop montiert. Letzteres hat den Vorteil, dass Aufnahmen mit verschiedenen Schärfeebenen zusammengesetzt werden können, so dass das Bild komplett scharf ist. Wobei in diesem Fall durch das Scharfstellen sich das Bild etwas verändert.

Holzgerlingen nach Sonnenuntergang – als HDR aus drei verschieden belichteten Aufnahmen und zwei Schärfeebenen zusammengesetzt 

Nach Sonnenuntergang bei Altdorf – zwei verschiedene Belichtungs- und drei Schärfeeinstellungen

Feld im Tageslicht

Dann war ich an einem Vormittag ein paar Kilometer weiter oberhalb von Hildrizhausen unterwegs. Da ich eigentlich mehr laufen als fotografieren wollte, habe ich nur die Kamera mit dem 24-70mm-Objektiv eingepackt. Es muss ja nicht immer das große Gebinde sein… Aber einen Polfilter habe ich doch eingesteckt. Es war ein herrlicher Vormittag mit vielen Schäfchenwolken vor dem blitzeblauen Himmel. Licht und Schatten spielen toll im Feld, das war faszinierend. Das Panorama ist zusammengesetzt aus mehreren Hochformaten. Fotografiert habe ich aus der Hand, aber mit etwas Übung verrutscht man nicht in der Höhe. Mit Stativ ist es natürlich besser, aber  bei dem hellen Wetter ist die Belichtungszeit sehr kurz trotz der hohen Blende, also geht es auch so.

Hildrizhausen und Schäfchenwolken

Vom Feld aus bin ich dann in den Schönbach abgebogen. Je höher die Sonne kam, desto heißer wurde es und so tat der Schatten gut. Dabei bin ich an einer der schönen alten Eichen im Schönbuch vorbeigelaufen, der Gabeleiche. Hier habe ich zwei Bilder zusammengesetzt, um diesen mächtigen Baum auf einmal abbilden zu können. Ein Panorama mit senkrecht aufeinandergereihten Bildern geht ja auch.

Die Gabeleiche im Schönbuch

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