Alle Artikel mit dem Schlagwort: Echinacea

Trockenbeet in Weihenstephan mit Eryngium, Allium, Pennisetum orientale und Asclepias als orange Farbklecks

Der Vergleich des Unvergleichlichen: Weihenstephan und Hermannshof

Ein Vergleich zwischen zwei so unterschiedlichen Schaugärten wie dem in Weihenstephan und dem Hermannshof in Weinheim ist ein unmögliches Unterfangen. Trotzdem liegt es nahe, wenn man so wie ich beide Gärten an zwei aufeinanderfolgenden Tagen zu sehen bekommt. Es hat eine Weile gebraucht, bis es mir gelang, die verschiedenen Charakteristika in Worte zu fassen. Um es einfach zusammenzufassen: Beide Anlagen sind richtig toll und regelmäßige Besuche wert, denn nur so lässt sich beurteilen, wie verschiedene Pflanzenkombinationen das Jahr über wirken.

Die Monate der Prärie

Ab Ende Juli schlägt die Stunde der Prärie. Dann, wenn viele einheimische Sommerblüher schon durch sind, laufen die Präriepflanzen zu Höchstform auf. Und die Gräser werden jetzt am schönsten. Es lässt sich trefflich über den Begriff diskutieren, er ist auch ein Stück weit Mode geworden. Verknappt gesagt, kommen die Pflanzen in einem Präriegarten ursprünglich aus den nordamerikanischen Prärien, sie wurzeln tief und sind auch an Trockenzeiten angepasst. Gräser spielen eine wichtige Rolle. Diese Pflanzen haben gemeinsam, dass sie erst spät austreiben und im späten Sommer blühen, dafür aber weit in den Herbst hinein.

Wintergarten II

Rauhreif ist großartig, wie ein nicht zu süßer und vergänglicher Zuckerguss.   Den verblühten Echinacea steht er gut. Die Bistorta amplexicaule blühen noch, aber nach ein paar Rauhreifnächten sind sie nur noch Matsch. Heute stehen sie noch – fotografiert mit Helios 44M-4.