Alle Artikel mit dem Schlagwort: Garten

Der lange Flug

Einen langen Flug finde ich immer anstrengend, nun ja, ich kenne nur Economy. Meine letzten Erfahrungen mit KLM/Delta waren schon gut, daher habe ich die Airline gewählt. Das hat sich auch diesmal wieder bestätigt. Und ich hatte Glück: Da ich alleine unterwegs war durfte ich ohne Aufpreis auf einen tollen Plätze mit Beinfreiheit umziehen, da andere nebeneinander sitzen wollten. Also: Fensterplatz mit Beinfreiheit und sensationelle Ausblicke über Grönland und die Weiten Kanadas.

Der Hermannshof im April: Gehölze

Der zweite Teil der April-Serie hat die Gehölze im Hermannshof zum Thema. Hier gibt es viele besondere Bäume und Sträucher. Ich hatte bereits geschrieben, dass die Magnolien Anfang April so wunderbar blühen, vor allem die große soulangeana „Lennei Alba“ in der Mitte des großen Rasens. Ausladend und prächtig beherrscht sie zu dieser Zeit das Bild. Sie wurde 1888 gepflanzt, um die gleiche Zeit wurde auch die prächtige denudata vor der Villa gesetzt. 

Der Hermannshof im April: Narzissen

Zweimal im Abstand von drei Wochen war ich im April im Hermannshof und habe viel mitgebracht. Drei Tage hintereinander gibt es jetzt Fotos pur, denn ich habe noch etwas nachzuholen. Natürlich gibt es viele Zwiebeln zu dieser Jahreszeit, aber auch die blühenden Gehölze sind besonders. Anfang April beherrschten ganz klar die Magnolien und Cornus das Bild. Ende April sind es Cercis (Judasbaum), Davidia (Taschentuchbaum) und natürlich die Wisteria. Der Wisteria widme ich aber einen extra Beitrag – Ihr werdet verstehen, warum. Doch der Reihe nach. Starten wir mit den Narzissen und frühen Tulpen.

Zwiebeln im Garten: Tulpen und Narzissen

Zwiebeln liebe ich – vor allem in der Erde. Nach Krokussen und Schneeglöckchen kommen im Vorfrühling die Tulpen und Narzissen. Früher konnte ich mit Tulpen im Garten nicht so viel anfangen, aber mittlerweile gefallen mir die bunten Bilder gut, die sich mit ihnen zaubern lassen. Bei mir im Garten ist es allerdings nicht so bunt, zu dieser Zeit jetzt blühen rosa, später dann rot und orange-Töne. Aber vor allem keine der wild gemusterten oder gekräuselten Sorten. Ich hatte mal eine, aber die kam so schlecht wieder, dass ich gerne darauf verzichte. So schön es ist, jedes Jahr neue Zwiebeln zu kaufen, so teuer ist es. Und lästig auch, wenn ich in den im Frühherbst noch vollen Beeten herumbuddeln muss. Also mussten Tulpen her, die halten und zuverlässig Tochterzwiebeln bilden, die blühen. Meine frühen Tulpen Zuerst, also noch zu Zeiten der späten Krokusse, blühen Tulipa humilis, eine Wildtulpenart, sowie eine greigii-Sorte, die ich aus den verschiedenen Ecken im Garten gerettet habe. Die frühen kaufmannia-Tulpen habe ich noch nicht, aber hier könnte ich mir durchaus noch etwas vorstellen. Im …

Volle Polle: Krokus, Iris und Schneeglöckchen

Schneeglöckchen, Iris und Krokus beginnen in meinem Garten das Jahr, zusammen mit den Helleboren. So ist ab Februar der Blütenreigen eröffnet und die Bienen nehmen das dankbar an. In diesem Jahr war es durch den kalten Winter deutlich später als sonst, erst Ende Februar. Aber dafür drückte alles gleichzeitig mit aller Macht aus dem Boden. Ich habe ein paar Fotos gesammelt, aber komme jetzt erst dazu, Euch etwas davon zu zeigen. 

Gartenreise im Winter nach Belgien: Galanthus

Was blüht noch um diese Jahreszeit – die Galanthus (Schneeglöckchen)! Um die zarten weißen Blümchen hat sich in den letzten Jahren ein wahrer Hype entwickelt. Natürlich hatte dieser in England seinen Ursprung – dort gibt es Snowdrop-Festivals en masse. Aber auch auf dem europäischen Festland finden die Zwiebelgewächse immer mehr Freunde. Und so war der dritte Schwerpunkt unserer Reise den Galanthus gewidmet. Das war für mich als bekennenden Zwiebelpflanzen-Fan natürlich ein wirklicher Höhepunkt.  

Gartenreise im Winter nach Belgien: Hamamelis

Eigentlich müsste ich heute Steuer machen, aber viel lieber erzähle ich von meiner wunderbaren Gartenreise zu den Hamamelis nach Belgien. Was? Mitten im Winter? Das ist ja schräg! Zu der Zeit gibt es ja nix zu sehen… Weit gefehlt! Drei Schwerpunkte hatten wir für die Tour vom 16. bis 19.2.: Hamamelis (Zaubernuss), Helleborus (Christ- oder Lenzrose) und Galanthus (Schneeglöckchen). Alle drei gehören zu den wenigen Winterblühern, die zu einer Zeit Farbe in den Garten bringen, zu der die meisten Menschen die Natur gar nicht im Blick haben. Alle drei sind zu unserer Hauptvegetationszeit eher unauffällig oder haben bereits eingezogen.

Koishikawa Koraku-en Tokyo Kleiner See Seerosen

Ein japanischer Garten als Meditation

An den Tagen nach Weihnachten, in denen wir versuchen, etwas zu uns zu finden, ist ein  japanischer Garten genau richtig. Ich nehme euch also mit auf einen kleinen meditativen Spaziergang, den ich nach der unruhigen letzten Zeit selbst genieße. Die Fotos habe ich im Mai in Japan gemacht. Tokyo ist nicht unbedingt bekannt für seine Gärten, aber auch in der Megacity gibt es Grün – zum Beispiel Koishikawa Koraku-en, einer der schönsten Gärten Tokyos.

Dunvegan: Ein Garten auf der Isle of Skye

Ganz im Nordwesten von Skye liegt Dunvegan und das Dunvegan Castle, Heimat des MacLeod-Clans. So ausgesetzt dem Wetter, dass man meinen möchte, hier wüchse nicht viel außer Moos, Flechten und Gestrüpp. Weit gefehlt. Dunvegan kann zwar nicht nicht mit mediterraner Hitze aufwarten, dafür aber mit einem feuchten und ausgeglichenen Klima in relativem Schutz eines tief ins Land reichenden Lochs und vorgelagerten Inseln.