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In Hamburg an der Elbe entlang

An der Elbe entlang ist immer wieder schön. Das vorige Wochenende war nicht so prickelnd, es hat immer wieder geregnet, dann schien wieder die Sonne. Für Fotografen ist das gar nicht so übel, denn das gibt schöne Wolkenstrukturen. Der Sonntag vormittag war aber regenfrei, damit hatte ich ein Zeitfenster, um in Ruhe zu fotografieren und den unvergleichlichen Duft nach Meer in mich aufzusaugen.

Im Blick: Hamburger Dom am Morgen

Hamburg gewürfelt

Niemand geht über den Hamburger Dom am Morgen. Ist aber eine interessante Erfahrung. Alles sieht ganz anders aus, und manchmal erhascht man einen Blick hinter die Kulissen dieser bunten und lauten Fassade. Menschen, die dort leben, weil sie dort arbeiten, die morgens den ganzen Müll des Vortrags beseitigen und mit dem Schlauch die klebrigen Reste wegspülen. Eine interessante Stimmung an diesem Sonntag Vormittag, sehr still, arbeitsam und zurückgezogen. Atempause vor dem Ansturm. Nur ein paar Meter vom Dom entfernt stehen die Tanzenden Türme des Architekten Hadid Teherani. Ganz ohne Schnörkel, dafür stürzende Linien mit Super-Weitwinkel (10mm) – das macht Freude!       Der Nachmittag führte uns mal wieder in die Hafencity zur Baakenhafenbrücke. Das Wetter war gemischt, aber warm genug, um die endlos lange Holzbank auf der Bücke zu genießen. Der Ausblick ist grandios: Das markante Lighthouse Zero macht wirklich bella figura! Ich habe mir die NIK-Filter-Collection heruntergeladen, es gibt sie seit Ostern umsonst von Google. Jaja, mögen die Puristen sagen, ein wahrer Künstler braucht das nicht. Stimmt. Aber schön ist es trotzdem und …

Abendfeuer

Nach einem grauen und trüben Morgen machte der vergangene Sonntag Abend im Hafen Hamburg richtig auf Farbe. Mit Claudia und Konny war ich an der Elbe unterwegs und wir konnten uns kaum von dem Himmelsspektakel losreißen. Auf der Hafenfähre von der Elbphilharmonie zu dem Landungsbrücken stand die Sonne noch etwas höher und tauchte die Szene in warmes Gelb. Lebhaft standen die Wolken am Himmel. Langzeitbelichtung macht am Wasser eine besondere Atmosphäre, die Wellen verschwimmen und der Lichtstreifen sieht aus wie flüssiges Gold. Die Belichtungszeit war 15 Sekunden. Ich habe hier mit zwei Filtern gearbeitet, ND 3,0 und Verlaufsfilter. Nur so kann das direkte Licht der Sonne fotografisch im Zaum gehalten werden, ohne zu überstrahlen. Zu guter Letzt gab die Sonne nochmal alles und versank in einem unglaublichen Feuerrot. Was für ein Traum! Wir lehnten am Geländer an den Landungsbrücken und genossen einfach nur den Blick über den Hafen. Und ich konnte gerade gar nicht anders, als so viele Bilder hochzuladen und mit Euch das Lichtfest zu teilen.    

Spiel mit mir!

Was macht man mit einem grauen Morgen in Hamburg? Frieren? Ja, richtig 😉 Fotografieren? Eher nicht, denn es war heute morgen am Himmel nicht einmal Wolkenstruktur zu erkennen. Aber zum Experimentieren reicht es. Derzeit probiere ich mit verschiedenen Fotoapps herum. VSCO hat tolle Filter, aber mein derzeitger Liebling ist Snapseed. Die App von Google läuft auf iPhone und iPad und bietet erstaunlich viele Möglichkeiten, Fotos zu bearbeiten. Tolle Filter, Profi-Tools und aus Pinsel und Reparaturmöglichkeiten. Was mir am meisten Spaß macht: Aus Bildern, die kompositorisch gut sind, aber bei denen einfach das Licht nicht geeignet war (so wie heute morgen) etwas zu machen. Irgendwie cool… Hier sind die Originale: