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Abendfeuer

Nach einem grauen und trüben Morgen machte der vergangene Sonntag Abend im Hafen Hamburg richtig auf Farbe. Mit Claudia und Konny war ich an der Elbe unterwegs und wir konnten uns kaum von dem Himmelsspektakel losreißen. Auf der Hafenfähre von der Elbphilharmonie zu dem Landungsbrücken stand die Sonne noch etwas höher und tauchte die Szene in warmes Gelb. Lebhaft standen die Wolken am Himmel. Langzeitbelichtung macht am Wasser eine besondere Atmosphäre, die Wellen verschwimmen und der Lichtstreifen sieht aus wie flüssiges Gold. Die Belichtungszeit war 15 Sekunden. Ich habe hier mit zwei Filtern gearbeitet, ND 3,0 und Verlaufsfilter. Nur so kann das direkte Licht der Sonne fotografisch im Zaum gehalten werden, ohne zu überstrahlen. Zu guter Letzt gab die Sonne nochmal alles und versank in einem unglaublichen Feuerrot. Was für ein Traum! Wir lehnten am Geländer an den Landungsbrücken und genossen einfach nur den Blick über den Hafen. Und ich konnte gerade gar nicht anders, als so viele Bilder hochzuladen und mit Euch das Lichtfest zu teilen.    

Ein besonderes Winterlicht

Der Freitag früh begann gut: Wie angesagt war der Himmel klar. Aber es war eine klassische Inversionswetterlage, die ein völlig anderes Licht schuf. Fahl und grau in Richtung der Sonne, mehr blasse als starke Farben. Dazu der mit Raureif bedeckte Boden in eisigem Blau und die wilden, schwarzen Äste der Obstbäume. Nach dem Sonnenaufgang ergab sich ein besonderer Blick über Schönaich in Richtung Schönbuch. Wer genau hinsieht, kann im Dunst noch den Waldenbucher Funkturm erkennen.

Wintergarten I

Anfang November ist der Garten grau? Weit gefehlt. Die Kniphofia linearifolia blühen immer noch, die Gräser färben sich rot und die Laubbäume geben ihr Bestes, um die kürzer werdenden Tage vergessen zu machen. Kniphofia linearifolia (ganz oben) und Samen der Gillenia trifoliata (oben) – fotografiert mit Helios 44M-4, einem russischen Objektiv von Anfang der 80er Jahre, das ein traumhaftes Bokeh hat.