Alle Artikel mit dem Schlagwort: Schönbuch

Sommer auf dem Feld

Schon oft habe ich von der B 464 aus über das Feld ins Land geschaut und so manchen schönen Sonnenuntergang gesehen. Immer mal wollte ich mir das mal mit der Kamera anschauen, was die Szene fotografisch hergibt. So bin ich schließlich doch einmal losgezogen und herumspaziert.

Winter in voller Pracht – Genieße den Tag

Den Winter liebe ich. Na ja, eigentlich liebe ich alle Jahreszeiten, weil jede für sich besonders ist. Im Winter aber gibt es Schnee – und ich kann skifahren gehen. Das begeistert mich jedes Jahr aufs Neue. Und der Schnee gibt der dunklen Jahreszeit ein unglaubliches Licht. Es ist strahlend hell, licht, und erzeugt eine schwebende Landschaft. Oft steht ein Hauch über der Landschaft, nicht so undurchsichtig wie Nebel, sondern eher ein zarter Schleier, er schafft eine räumliche Tiefe.

Kleine Wunder: Die Welt auf Makro

Mit dem Makro unterwegs zu sein, ist ein seltsames Gefühl. Der Blick ist ein anderer, plötzlich sieht man Sachen, die vorher schlichtweg nicht existent waren. Selbst ein schon oft begangener Weg  wird plötzlich zum Trip in andere Welten. Überall Aliens und fremdartige Lebensformen. Gerade im Herbst, wenn der Boden mit verschiedensten Pilzen bedeckt ist und der Nebel sich im Wald fängt.

Kloster Bebenhausen

Das Kloster, das Schloss und Landtag war

Das Kloster Bebenhausen liegt in einem verträumten Tal am Südrand des Schönbuch. Bebenhausen ist ein beliebtes Ausflugsziel, weil die Klosteranlage sehr gut erhalten und ausgezeichnet gepflegt ist und der Ort darum herum einen puppigen Fachwerkcharme ausstrahlt. Gestern war es heiß und klar – als Fotograf lässt man die Kamera da lieber zu Hause. Mit Polfilter ging es dann aber auch draußen im Klosterhof. Im Kreuzgang wurde für ein Konzert geprobt, das war eine fröhliche musikalische Begleitung  unserer Besichtigung. Zum Fotografieren muss ich aber wiederkommen, wenn es leerer ist, denn liebe ich Kreuzgänge… Die schräg stehende Sonne zauberte in den Gebäuden ein warmes Licht, das die sehr schönen Wand- und Deckenmalereien gut zur Geltung kommen ließ. Zu Hause habe ich die Fotos dann entsättigt, was ihnen den besonderen Charme des Blicks in die Vergangenheit gibt. Das Titelbild ist in Schwarz-Weiß umgewandelt, mit dem knallblauen Himmel in der richtigen Tiefe. In den über 800 Jahre seines Bestehens hatte die Klosteranlage eine wechselhafte Geschichte. Nach den Prämonstratensern folgten die Zisterzienser, dann die die Umwidmung zur evangelischen Klosterschule nach der Reformation. Nach einigem Hin und Her war es Anfang …

Alles im Bach

Heute war das Wochenendwetter endlich einmal schön und schon lange wollte ich den kleinen Bachläufen in der Umgebung einen Besuch abstatten. Und zwar bevor das Laub an den Bäumen ist und kein Licht mehr auf den Boden fällt und bevor die Ufer wieder völlig mit Brennesseln und Disteln zugewachsen sind. Da der Boden im Schatten noch gefroren war, konnte ich zudem ohne durch Matsch zu waten direkt ans Wasser. Meine persönliche Aufgabe heute war, Langzeitbelichtung auszuprobieren. Das ist ein echtes Geduldspiel, wenn es zwischen 8 und 25 Sekunden braucht, bis ein Bild im Kasten ist. Ich habe einen ND-Filter 64x verwendet, mehr war nicht nötig, da das Licht ja doch etwas schummrig war und schon so längere Belichtungszeiten nötig waren. Etwas Kraxelei war schon angesagt, aber wer das Gefummel mit Stativ und Filtern nicht scheut, wird auch belohnt. Und ich habe wieder ein paar schöne Strecken für’s Nordic-Walking entdeckt. Und so wie unten sah das dann heute aus. Normalerweise nutze ich die Mittelsäule am Stativ nicht, so hoch ist das doch recht wackelig. Aber mit Spiegelvorauslösung geht …