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Wüste und Seen

Nun bin ich in Oregon angekommen, die vergangene Nacht war ich auf einem wunderschönen Platz am Goose Lake, einem der großen Seen der Region. Jetzt sitze ich im Camper an einem schattigen Plätzchen in Lakeview und warte auf den Rückruf der Assistance, denn mein Schwarzwassertank leckt. Hat er praktisch von Anfang an, mal mehr mal gar nicht. Aber bevor ich in die Wildnis aufbreche, sollte das gelöst werden. In Lakeview gibt es wenigstens Handyempfang und sonst auch alles, was man zum Leben braucht. Mehr aber auch nicht. 

Auf dem Weg

Erster Tag on the road. Mit vielen Stolperfallen, aber so gehört sich das ja wohl 😉 Erstmal musste ich das Wohnmobil putzen – es war offensichtlich direkt vom Burning Man zurückgekommen, überall weißer Staub. Nun ja, hilft ja nichts, es muss in die Wüste zurück, aber sauber! Ok, alles irgendwie eingeräumt, mit dem Ergebnis, dass ich nichts mehr finde in den 10.000 Fächern und Ablagen. 

Nochmal BB

Vor ein paar Tagen gegen Mitternacht waren noch ein paar Experimente mit der Wandelhalle fällig. Es war etwas nebelfeucht, was Lichtstrahlen in der Luft sichtbar machte ohne die Sicht in Bodennähe einzuschränken. Der Charakter der Bilder wird sofort ein anderer im Vergleich zu vor ein paar Tagen, als es völlig klar war. Interessant ist auch der große Unterschied zwischen Farbe und schwarz-weiß (mit Grünfilter umgewandelt).  

BB ohne Preset

Anfang November hatte ich aus derselben Perspektive ein Foto gemacht und mit dem LR-Preset „Rose Mist“ bearbeitet. Heute hatte ich ein déja-vu. Nur diesmal war es die Natur selbst; als ob sie mir zeigen wollte: Das kann ich auch. Ich hatte auf dem Weg zu Arbeit die Kamera im Kofferraum in der Hoffnung auf einen der farbenfrohen Sonnenaufgänge, die es in den letzten Tagen gab. Aber irgendwie war alles so grau im Osten. Dann halt nicht, dachte ich mir, hast eh schon genug davon abgelichtet. Beim Überqueren des Sees sah ich zufällig einen leichten Schimmer. Fünf Minuten später war ich am See und freute mich an der Morgendämmerung mit Blick Richtung Westen mit den zarten und zauberhaften Rosatönen, die nur ein kalter Morgen zu bieten hat. Manchmal lohnt es sich, nicht nur in die Richtung zu schauen, aus der man etwas erwartet. Canon EOS 760D, 10mm, f/8, 1/6 sec.

BB by Night

Am ersten Weihnachtstag waren wir zu Fuß auf dem Weg ins Kino und stellten fest, dass sich Böblingen eine abgefahrene Beleuchtung für die Wandelhalle einfallen lassen hat. Passte prima zum Film (Star Wars) und seither sehe ich auch nur noch Weltraumgedöns – siehe auch den Blogpost von gestern. Logisch, dass ich am nächsten Abend zum Fotografieren gehen musste.   Nikon D7200, 24-70mm, ISO125; oben f/4,0, 10 sec, unten f/8,0, 4 sec.