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Alle Wetter auf der Isle of Skye: Fotos im Regen

Ein bisschen Pech hatten wir mit dem Wetter in den sieben Tagen auf Skye, es stürmte immer wieder und regnete so heftig, dass es uns fast von der Straße spülte und wir durch braunen Torfmatsch waten mussten. Nicht immer riss es so auf, dass auch mal die Sonne durchkam. Und so zeige ich Euch heute, was auch bei Mistwetter und Sturm geht und warum Skye dann immer noch schön ist. Für das Titelbild habe ich mich gegen Wind  und Sprühregen gelehnt. Die Schreie der Graugänse mischten sich mit dem Rauschen des Windes und der Wellen, eine tolle Atmosphäre.

Bach in der Xanderklinge in Holzbronn am Rande des Schwarzwalds

Lichtzauber und Wasser

Leise gluckert das Wasser, der Teppich aus Moos schluckt alle Geräusche rund herum. Gleich erscheinen die Elfen, um ihre Einhörner im letzten Tageslicht an den geheimen Zauberbach zu führen. Noch haben die Bäume keine Blätter, so dass noch etwas Licht auf die Pools am Grund fällt und das Blau des Himmels  sich darin spiegelt. Wo ich den Elfen begegnet bin? Vom Nagoldtal hinauf nach Holzbronn führt die Xanderklinge, eine steile schattige Klamm. Kommt man aus der Klamm auf die Anhöhe, ergibt sich ein schöner Blick in den Schwarzwald. Abends steht die Sonne hinter den tannenbestandenen Kämmen. Letzten Freitag schwebte die gesamte Landschaft in einer Mischung aus gleißendem Dunstweiß und warmer Vorahnung des Sonnenuntergangs. Übrigens: Es führt kein richtiger Weg durch die Xanderklinge, aber sie ist begehbar bis ganz oben nach Holzbronn. Im Sommer habe ich sie komplett durchstiegen zusammen mit einer Gruppe von Kolleginnen und Kollegen aus dem Außendienst, ein paar abenteuerliche Kraxelstrecken durch das Wasser inklusive. Belohnt wurden wir mit einem schönen Tagesausklang: Im Ort gibt es eine schrullige Kneipe, deren Wirt nicht nur die regionaltypischen Obstler brennt, sondern auch preisgekrönte Whiskys.

Alles im Bach

Heute war das Wochenendwetter endlich einmal schön und schon lange wollte ich den kleinen Bachläufen in der Umgebung einen Besuch abstatten. Und zwar bevor das Laub an den Bäumen ist und kein Licht mehr auf den Boden fällt und bevor die Ufer wieder völlig mit Brennesseln und Disteln zugewachsen sind. Da der Boden im Schatten noch gefroren war, konnte ich zudem ohne durch Matsch zu waten direkt ans Wasser. Meine persönliche Aufgabe heute war, Langzeitbelichtung auszuprobieren. Das ist ein echtes Geduldspiel, wenn es zwischen 8 und 25 Sekunden braucht, bis ein Bild im Kasten ist. Ich habe einen ND-Filter 64x verwendet, mehr war nicht nötig, da das Licht ja doch etwas schummrig war und schon so längere Belichtungszeiten nötig waren. Etwas Kraxelei war schon angesagt, aber wer das Gefummel mit Stativ und Filtern nicht scheut, wird auch belohnt. Und ich habe wieder ein paar schöne Strecken für’s Nordic-Walking entdeckt. Und so wie unten sah das dann heute aus. Normalerweise nutze ich die Mittelsäule am Stativ nicht, so hoch ist das doch recht wackelig. Aber mit Spiegelvorauslösung geht …